
Die Osterfeiertage
Zurück zur Übersicht
 | Foto: Sokaeiko /pixelio |
Ostern ist der höchste christliche Feiertag und dauert ingesamt acht Tage. Welche Feiertage es gibt und was sie bedeuten erfahren sie hier.
Die Karwoche Als Karwoche wird die Woche vor Ostern bezeichnet. Sie ist die wichtigste Woche des christlichen Kirchenjahres. Das Wort „Kar“ wird mit Kummer oder Trauer übersetzt und spiegelt die Stimmung in dieser Zeit wieder.
Palmsonntag Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche und damit auch die österliche Passionszeit. Laut dem neuen Testament der Bibel zog Jesus an diesem Tag in Jerusalem ein, wo ihm die Einwohner den Weg mit Kleidern und Palmzweigen auslegten. Noch heute werden bei der heiligen Messe an diesem Tag Palmblätter geweiht.
Gründonnerstag Der Gründonnerstag ist der Tag vor der Kreuzigung Jesus. An diesem Tag nahm Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl ein. Es ist ein Tag des Abschieds von Jesus und der Bitte um Vergebung.
Karfreitag Als Karfreitag wird der Todestag Jesus bezeichnet, der gleichzeitig der höchste christliche Feiertag ist. Zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr findet der Gottesdienst statt, der mit Kreuzwegandachten oder Prozessionen eingeleitet wird.
Karsamstag Am Karsamstag finden keine Gottesdienste statt. Er wird auch Tag der Grabesruhe genannt. Dieser Tag soll symbolisieren, dass das Leben trotzdem weitergeht und er wird oft für die Vorbereitungen zum Osterfeiern genutzt. Außerdem endet am Karsamstag die 40tägige Fastenzeit, während der Fleisch, Milchprodukte und Eier verboten waren.
Ostersonntag Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Er ist ein Tag der Freude und wird mit verschiedenen Traditionen gefeiert. In Deutschland sind z. B. das Ostereier-Suchen oder das Osterfeuer sehr beliebt. Die beweglichen Feiertage um Ostern werden vom Ostersonntag ausgehend berechnet. Dieser ist ein beweglicher Feiertag, da er sich nicht nach dem Sonnen- sondern nach dem Mondkalender und anderen Faktoren richtet. Er fällt aber immer frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.
Ostermontag Ostermontag erinnert an die Emmaus-Jünger Jesu, die ihn drei Tage nach der Kreuzigung auf dem Weg nach Emmaus getroffen und mit ihm ein Abendmahl eingenommen haben wollen. Der Ostermontag ist der letzte der Osterfeiertage und wurde erst später an die Osterfeierlichkeiten angefügt. So konnten sich regional unterschiedliche Bräuche für den Ostermontag entwickeln. Beliebt ist zum Beispiel der Osterspaziergang, mit dem an die Wanderung der Jünger erinnert wird. Ostermontag ist in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.
(cj) | | Weitere Artikel:
| |
Dafür interessieren sich andere Benutzer: August Macke Haus , Ausflugsziel, Beethoven-Haus Bonn , Bühne in der Brotfabrik, Forschungsmuseum Alexander Koenig , Freilichtmuseum, Kulturzentrum Hardtberg, Kunst- und Ausstellungshalle der BRD, Kunsthandlung Osper, Kunstmuseum Bonn , Kunstservice Little Van Gogh, LVR-Freilichtmuseum Kommern, Pantheon, Rheinisches Landesmuseum Bonn, Schumannhaus
|
-
Durchschnitt: 0 bei 0 Wertungen
Ihre Wertung: Durch Klick auf einen der Sterne bewerten Sie diesen Artikel
|
|
|
|